Verein - Partner


In Deutschland gründet man als „Gruppe mit denselben Interessen“ erst einmal einen Verein. Dass man als einzelnes Mitglied – als Individuum mit eigener persönlicher Geschichte dabei nicht mit allem übereinstimmt – das ist klar. Eine Satzung ist lediglich die Plattform, unter der man da zusammenkommt. Viele Themen kann man vielleicht gar nicht nachvollziehen, weil es doch höchst spezielles – oder höchst individuelles „Erfahrungswissen“ eines oder mehrerer „Gründer“ betrifft.
Dennoch – oder – eben drum soll
ANY U P A E  bald als Verein gegründet werden. Es handelt sich um Interessen immer größerer Teile der Bevölkerung, die da vermittelt werden sollen mit starken, alles bestimmenden Interessenslagen.

Stadt- und Regionalplanung beinhalten existentielle Formen der „Daseinsvorsorge“. In Anbetracht sich überlagernder „Krisen“ bedarf es vielfältiger Initiativen – vielfältiger Anregungen, um „neue Wege“ in diesen Themenkreisen erschließen zu können. Wege, die Gemeinwohl- und Konsensorientiert sind und die Möglichkeiten zur „Wiederbelebung der sozialen Komponente unserer Marktwirtschaft“ aktivieren.

 

Zumal – das Instrument des Wettbewerbes, um den Bedarf an „bezahlbarem Wohnraum“ und einer Effizienzsteigerung der Stadt- und Regionalplanung endlich klüger zu erfüllen – es ist mehr als angemessen. Im Hinblick auf die Situation Europas – europäische Gesetzgebung und das Grundgesetz mit seinen vielen Rechtsbereichen erscheint es gar dringendst erforderliches „Gebot der Stunde“, hier wieder „funktionale Gesetzeshierarchien“ – im föderalen Sinne eben auch als „konkurrierende Gesetzgebung“ einzufordern.

 

Durch eine „Crowd Funding-Kampagne“ bei Startnext möchte ich Eigendruck und Selbstverlag von „Fragmentierte Stadtentwicklung 201_“ und den anderen hier genannten Büchern ermöglichen. Gerade das erst genannte  Buch bündelt viel „Erfahrungswissen“, das in einzelnen Fallstudien aus dem „realen Leben“ von mir, Stefan Frischauf, Vereinsgründer und Impulsgeber hier aufgearbeitet wird.  

(322 Seiten - A4, Font Gill sans light, Größe 12, inklusive Anmerkungen und Quellenverzeichnisse und 169 teilweise halbseitige Abbildungen).

Letztlich stellt das Buch auch eine Art „Plattform und Curriculum“ für die hier vorgestellten „Hochschule(n) für Entwicklungs-Zusammenarbeit (S I n I c C o l)“ – und für andere hier dargestellten „Initiativen und Impulse“ dar.

Dass dabei „Ressort-übergreifend“ gearbeitet wird – dass also wie bei jeder vernünftigen „Projektsteuerung“ sozio-ökonomische, bautechnische und baurechtliche, sozio-ökologische, internationale und inter-kulturelle  Erfahrungswerte hier gemeinsam ermittelt werden sollen – das mag manchen verärgern, manchen auch überfordern. Es erscheint jedoch immer mehr als Gebot der Stunde, pragmatischer in diesem Sinne vorzugehen – auch bei der „Materialisierung von Ideen“ – was ja eigentlich Kern von Architektur und Städtebau ist.

 

 

 

Planungstechnisch ist die Zukunft ein „Zeit- und Gelegenheitsfenster“ im Strom der Ereignisse zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Eine Idee wird erst durch viele Faktoren und Elemente – erst durch Teilhabe und Teilnahme vieler Menschen zu einem schlüssigen – für die Gesellschaft in Stadt und auf dem Lande als Ganze wirksamen und tragfähigen Konzept.

Der „erweiterte Architekturbegriff“ stellt insofern eine Herausforderung für jeden einzelnen Menschen – jeden einzelnen Bewohner der „Globalen Stadt“ dar. Der Straßenkehrer, der seine Arbeit gut macht ist dabei genauso wichtig wie Entscheidungsträger in den entsprechenden Gremien. Vielleicht hat der Straßenkehrer auch häufig seine Rolle ernsthafter angenommen als mancher Funktionär in manchem Rathaus.

Aber – lernfähig und vor allem anderen auch – lernwillig und insofern teamfähig sollte am Ende jeder Mensch sein können.

 

Im übernächsten Schritt soll der dann eingetragene Verein ANY U P A E  e.V.  als „Nicht-Regierungs-Organisation (NRO – englisch ‚Non Governmental Organization – NGO’)“ gegründet werden. 

 

Weiterhin sollen hier bald viele „Multiplikatoren“ – Partner und Unterstützer – und eben der Auszug aus dem Vereinsregister aufgelistet werden.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und Zeit – mehr noch – das Vertrauen

 

 

Bilder aus Düsseldorf (unten – Schwimmbadblau an einem alten Rheinarm und das linksrheinische, der Altstadt und der Promenade gegenüberliegende Auenufer).
Oben links – der 2300 m ü. NN gelegene „Fernsehhügel“ über der im Tal auf 1800 m Höhe gelegenen Stadt Kabul. An den Hängen die „informellen Siedlungen“, die ca. 70 % der Bebauung der am schnellsten wachsenden Stadt in Zentralasien ausmachen.
Rechts – im UNESCO-Weltkulturerbe „Rotes Fort“ in Delhi. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Wasserspiele hier versiegt sind. Die Yanuma – jener Fluss, von dem ursprünglich das Wasser zum Roten Fort hinausgepumpt wurde führt hier ein erbärmliches Dasein – das so manchen Journalisten ein „Klagelied auf einen Fluss“ anstimmen lässt.